SAVE THE DATE:
RUND UM KERAMIK
7.–17. Oktober 2027 

RUND UM KERAMIK ist ein zehntägiger Parcours durch Zürich und zugleich ein seit bald 12 Jahren gewachsenes Festival, das sich der Vielfalt der Zürcher Kulturlandschaft verschrieben hat. Initiiert vom gleichnamigen Verein, belebt es das Niederdorf und den Stadtraum und lädt Besucher:innen ein, Keramik in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen zu entdecken.

Seit seiner Gründung hat sich das Festival als Plattform zwischen Handwerk, Kunst und urbaner Praxis entwickelt. Es verbindet Ausstellungen, Vermittlungsformate und ortsspezifische Interventionen zu einem Netzwerk aus Räumen, Menschen und Materialien.

Keramik erscheint hier nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als Prozess: hergestellt unter Bedingungen von Druck, Widerstand und Zeit.

THEMA 2027:
PRESSURE – BETWEEN FORCE AND FAILURE

Unter dem Titel «PRESSURE – Between Force and Failure» untersucht das Festival in der kommenden Ausgabe, wie Form unter Druck entsteht: im Material, im Körper und im urbanen Raum. Keramik erscheint dabei nicht nur als fertiges Objekt, sondern als offener Prozess, in dem Scheitern und Zufall ebenso präsent sind wie Konzept und Intention.

Mit Workshops, Ausstellungen, Rundgängen und weiteren Formaten wird die Stadt selbst zur Bühne. Ein Gefüge aus Wegen, Orten und Begegnungen, in dem Keramik nicht stillsteht, sondern zirkuliert, sich auflädt, Risse zeigt und neue Formen annimmt.

Grün und Rot prägen die visuelle Identität von RUND UM KERAMIK 2027. Grün steht für den rohen Zustand des Materials. Für Wachstum, Offenheit und das Potenzial im Prozess. Rot markiert den Moment der Transformation: Hitze, Druck und die Entscheidung, ob Form entsteht oder zerfällt. Zwischen diesen Polen bewegt sich das Festival. Im Spannungsfeld von Möglichkeit und Konsequenz.

DAS FESTIVAL ALS PARCOURS

RUND UM KERAMIK entfaltet sich über die Stadt Zürich hinweg. Verschiedene Orte bilden ein zusammenhängendes Gefüge:

  •  zentrale Ausstellung in der Wasserkirche 
  •  Nachwuchsplattform in der Kronengalerie 
  •  offene kuratorische Position in der Galerie 111 
  •  Keramikausstellung in Läden im Niederdorf
  •  temporäres Keramik-Café als sozialer Raum 
  •  Workshops, Masterclasses und Materialexperimente 
  •  Rundgänge mit Institutionen der Stadt 


Die Stadt wird dabei nicht bespielt, sondern genutzt: als Struktur, die das Festival trägt.


Danke an Mojca Vidmar vom Studio Roka für die Bilder.

OPEN CALL
NO LAST SUPPER

Für die Ausstellung in der Wasserkirche laden wir Keramiker:innen, Künstler:innen und Gestalter:innen ein, Werke einzureichen, die Teil einer gemeinsamen Tafel werden.

Weitere Infos

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